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Gründungsfest klein 2021 Segnung - Freiwillige Feuerwehr Markt Reisbach

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Gründungsfest klein 2021 Segnung

Quelle Text: Landauer Neue Presse, 14.09.2021 Monika Ebnet
Quelle Bilder: Feuerwehr Reisbach
Segen für die restaurierte Fahne
Die Feuerwehr Reisbach feiert ihr 150-jähriges Bestehen in „kleinem, aber feinen“ Rahmen
Die Feuerwehr Reisbach gibt es seit 1870. Das 150. Jubiläum sollte gebührend gefeiert werden, doch wegen der Pandemie war das nicht möglich. Ein großes Fest soll beim 155-jährigen Bestehen folgen. Damit die restaurierte Fahne ihren kirchlichen Segen zeitnah erhält, hat man nun mit dem Patenverein aus Reith die Weihe vorgenommen.
Der Trommler-Corps der Wehr gab den Takt vor, nachdem man in Richtung Gotteshaus zog. Pfarrer Martin Ramoser ging beim Gottesdienst auf den Schutzpatron, den Heiligen Florian, ein. „Dem Nächsten zur Wehr“ stehe auf der Fahne geschrieben und die Feuerwehrler setzen dieses Motto um und helfen. Florian war in seiner Zeit „einsatzbereit, als es bei den Christen brannte“. Für ihren Dienst dankte der Geistliche den Mitgliedern der FF, „Ihr seid zur Stelle, wenn wir Euch brauchen“. Und so erbat er den Segen für die Fahne, die Bänder und für all jene, die der Fahne folgen.
Dass sich nun sieben Mitglieder der Feuerwehr auch noch zum Stift St. Florian im Rahmen einer Radwallfahrt aufmachten, um für das Fest 2025 um schönes Wetter zu bitten, wertete der Geistliche als besonders schönes Zeichen der Verbundenheit zum Schutzpatron.
„Die ehrenvolle Aufgabe der Festmutter habe ich übernommen“, begann Martha Haslbeck ihren Prolog. Während der Planungszeit habe man noch nicht gedacht, dass ein solch kleines Virus sämtliche Pläne zunichte macht. Nun hofft sie darauf, dass die Fahne bald wieder auf vielen Feierlichkeiten zum Einsatz komme. „Tragt sie in Ehren durch die Wirren unserer Zeit, sie soll euch mahnen zur Einigkeit.“ Das Festmutterband mit der Mutter Gottes darauf solle alle beschützen. „Wir wollen den heutigen Tag in Würde begehen, auch wenn wir nur mit Abstand zusammenstehen.“
Von Seiten der Festdamen und Festmädchen überreichte als Zeichen der Verbundenheit Johanna Huber das Ehrenband. Es solle Glück bringen und den Weg weisen bei jeder Gefahr. Lisa Krieger erinnerte an die verstorbenen Mitglieder der Wehr, die Mitglied und Begründer waren. „In Dankbarkeit sei an Euch gedacht, dieses Trauerband sei euch vermacht“, waren ihre Worte.
Corinna Ramsauer gratulierte im Namen des Patenvereins, der FF Reith. „Wir stehen zu Euch, das soll das Band sagen, in guten und in schweren Tagen. Tragt es an Eurer Fahne jederzeit, zum Zeichen der Verbundenheit.“ Sabrina Krieger dankte dem Patenverein: „Dem Patenverein heute gerne wir danken,möge die gegenseitige Freundschaft nie wanken.“ Treue und Freundschaft solle verbinden und im Ernstfall und in Freud alle stets zusammenfinden.
Der Festgottesdienst wurde musikalisch mit Liedern rund um den Heiligen Florian vom Männerchor unter der Leitung von Manfred Groß umrahmt. Der Festzug durch den Ort wurde vom Trommler-Corps und den Reisbacher Musikanten angeführt. Applaus gab es von den Zuschauern, die die festlich gekleideten Damen beklatschten und die beiden Wehren feierten. Hoffnung und Freude war zu spüren, dass ein Stück Normalität zurückkehre.
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